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Viel denken, wenig fühlen! Warum echte "Ja" und "Nein" Entscheidungen im Körper entstehen


„Ich denke so viel.“

„Ich analysiere alles.“

„Ich weiß eigentlich, was gut für mich wäre und trotzdem handle ich anders.“


Oft geht es dabei nicht um fehlende Klarheit.


Es geht darum, dass der Kontakt zum eigenen Körper verloren gegangen ist.


Wenn wir uns selbst nicht mehr spüren, treffen wir Entscheidungen aus dem Kopf heraus. Und genau dort beginnt das Grübeln.


Grübeln ist ein Versuch, Sicherheit herzustellen.

Der Kopf übernimmt dann, wenn der Körper keinen Halt erlebt. Denken wird zur Strategie, um Kontrolle zu behalten. Das Problem ist nicht das Denken selbst, sondern dass es das Spüren ersetzt.

Und genau hier berührt sich das Thema Grübeln mit dem Thema Ja und Nein.


Bevor wir Ja oder Nein sagen, hat der Körper längst reagiert.

  • Der Atem verändert sich.

  • Spannung baut sich auf

  • oder zieht sich zurück.

  • Ein inneres Zusammenziehen oder Weiten ist spürbar.


Wenn wir diesen Moment übergehen, sagen wir oft Ja, obwohl wir Nein meinen. Oder wir sagen Nein aus Schutz, obwohl eigentlich ein Ja möglich wäre.


Nicht aus Unaufrichtigkeit, sondern weil wir den Kontakt zu uns selbst verloren haben.


Ein echtes Ja fühlt sich im Körper weit, stimmig und ruhig an.


Ein klares Nein fühlt sich begrenzend an, aber nicht hart.


Innehalten statt reagieren

Der entscheidende Moment liegt nicht im Ja und nicht im Nein. Er liegt davor.

In dem kurzen Innehalten, in dem der Körper bereits spricht, der Kopf aber noch still sein darf.


Wenn wir diesen Moment wieder wahrnehmen lernen, verändert sich etwas Grundlegendes.


Entscheidungen entstehen ruhiger.


Grenzen müssen nicht mehr verteidigt werden.


Beziehungen fühlen sich weniger anstrengend an, weil wir bei uns bleiben.


Es geht nicht darum, besser zu kommunizieren. Es geht darum, ehrlicher mit sich selbst zu sein.



Je besser ich mich spüre, desto ehrlicher werden meine Jas und Neins.



Journaling-Fragen

  • Woran merke ich körperlich, dass ich gerade ein Ja sage, das nicht wirklich stimmt?

  • Was geschieht in mir, kurz bevor ich automatisch Ja oder Nein sage?

  • Welche Gefühle tauchen auf, wenn ich innehalte, statt sofort zu antworten?

  • Wie fühlt sich ein echtes Ja in meinem Körper an und wie ein klares Nein?




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Ich freue mich auf Dich!

Anna-Lena



 
 
 

1 Kommentar

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SaHo
12. Jan.
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Da ich mich schon seit Jahren damit beschäftige, muss ich dir zu 100% recht geben. Dein Beitrag zeigt, dass wir das oft immer wieder vergessen!

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